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Benefizkonzert am 22. November 2019 in der Hauptkirche

Zehn Jahre ist es her, dass die Konzertreihe im Biebricher Rathaus unter dem Namen “Biebricher Rathauskonzerte” von Daniel Honsack ins Leben gerufen wurde, bevor er im gleichen Jahr nach schwerer Krankheit verstarb. Nach seinem Tod beschlossen Steph Winzen und Sandra Wintermeyer die Konzertreihe in seinem Gedenken weiterzuführen und in 2010 wurde aus den “Biebricher Rathauskonzerten” die “Daniel Honsack Gedächtniskonzerte”. Diese zwei Ereignisse, die emotional unterschiedlicher nicht sein können sollten so zusammenlegt werden, dass etwas ganz Besonderes dem Publikum geboten werden sollte und der Gedanke an ein ” Best of 10 Jahre DHG” ist entstanden. Schnell war Sandra Wintermeyer klar, dass ein Benefizkonzert zu Gunsten der Mainzer Palliativstiftung “Leben bis zuletzt” die Brücke zum 10. Todestag ihres verstorbenen Lebensgefährten Daniel Honsack schlagen sollte. Daniel Honsack verstarb im Dezember 2009 auf der Palliativstation der Uniklinik Mainz.

Eine wunderbare Konzertreihe besteht auch aus wunderbaren Menschen und großartigen Künstlern, die es ermöglicht haben dieses Benefizkonzert ins Leben zu rufen gepaart mit freundlicher und herzlicher Unterstützung des Ortsbeirates und der Ortsverwaltung Biebrich, Wiesbaden Marketing, der Hauptkirche Biebrich und den Biebricher Einzelhändler, die immer einen Platz für ein Plakat haben! Ganz in bewährter Weise heißt es daher auch am 22.11.2019 um 19.00 Uhr EINTRITT FREI, UM SPENDEN WIRD GEBETEN! Honsack goes Benefiz in der Hauptkirche Biebrich! Die Spendeneinnahmen dieses Abends gehen in vollem Umfang an die Mainzer Palliativstiftung Leben bis zuletzt. 

Freuen Sie sich auf Heike Städter (Fagott), Peter Majer (Trompete), Sophie Löser (Querflöte), Ansgar Deuschel (Harfe), Steph Winzen (Saxophon), Alex Litau (Gitarre), Benjamin Diehn (Gitarre) und Victor Pribylov (Bajan) und auf eine großartigen Abend voller klassischer Musik.

Konzert: O Magnum Mysterium „Musikalische Gestaltung der Abendmesse“

Unter dem Titel „O Magnum Mysterium“ bereiten AmiciCanendi und das Kammerensemble Laubenheim ein Konzertprogramm am 07.12.19 um 18 Uhr mit adventlich und weihnachtlichen Werken vor.

Chor A-capella, Streicher und beides in Kombination! Tomás de Victoria: „O magnum mysterium“, Arvo Pärt: „Magnificat“, Anton Bruckner: „Virga Jesse“, Heinrich Schütz: „Also hat Gott die Welt geliebt“, Edward Elgar: „Ave Verum“, Johannes Brahms: „O Heiland reiss die Himmel auf“, Sandström/Palestrina: „Es ist ein Ros entsprungen“, Morten Lauridsen: „O Magnum Mysterium“, und „O Light born of Light“ des Mainzer Komponisten Julian Mörth

Kantatengottesdienst in der Hauptkirche

Am Sonntag, 27. Oktober 2019, erklang im Gottesdienst in der Hauptkirche wieder eine Bach-Kantate. „Es ist ein trotzig und verzagt Ding“ (BWV 176) entstand innerhalb Bachs zweitem Leipziger Kantatenjahrgang 1725.
Der Kantatentext ist von einer Frau verfasst, der Schriftstellerin Christiana Mariana von Ziegler, die in Leipzig einen der ersten literarisch-musikalischen Salons in Deutschland gegründet hatte. In diesem Text wird geschildert, wie das furchtsame Herz des Menschen durch Vertrauen in Gott seine Angst überwinden kann.
Eine besondere Klangfärbung erzielt Bach in dieser Kantate durch die Verwendung von drei Oboen, darunter einer Oboe da caccia (=“Jagd-Oboe“). Es musizierten der Projektchor der Hauptkirche und ein Instrumentalensemble; Gesangssolisten waren Hildegard Fischer, Elisabeth Bert und Georg Hohenner. Die Leitung lag in den Händen von Charlotte Adelsberger.

 

 

Mozart "Krönungsmesse"

Die berühmte »Krönungsmesse« KV 317 erklang im Gottesdienst in der Hauptkirche am Sonntag, 23. September 2018. Mozart komponierte diese Messe 1779 und führte sie im Salzburger Dom auf. Sie gilt als eine der schönsten Messen der Musikliteratur. Ihre dichte Struktur vermittelt eine wunderbare Deutung des Textes in den sechs gängigen Messeteilen. Es beginnt mit dem um Barmherzigkeit bittenden »Kyrie«. Das jubelnde »Gloria« schließt sich an, zeigt aber auch nachdenklich-empfindsame Passagen. Das vollständige (nizänische) Glaubensbekenntnis erscheint im »Credo«, das ebenso zwischen besinnlichen, an Christi Kreuzigung erinnernden Takten und der jauchzenden Auferstehung wechselt. Majestätisch kommt das »Sanctus« daher und geht in ein fröhliches »Osanna« über. Letzteres wird nach einem wunderbar innigen »Benedictus« wiederholt. Das »Agnus Dei« erinnert an das Symbol des Lammes Gottes, um mit einem prägnanten »Amen« zu schließen.

Es sangen Solisten und der Projektchor der Hauptkirche. Es spielte das Instrumental-Ensemble der Hauptkirche mit Streichern, Holz- und Blechbläsern, Pauken und Orgel. Am Tasteninstrument spielte Charlotte Adelsberger, die Leitung hatte Klaus Uwe Ludwig.

Wir danken allen Mitwirkenden ganz herzlich für diesen wunderschönen musikalischen Gottesdienst!

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